Donnerstag, 8. Juni 2017

Endlich wieder Rad fahren.

Nach einem Tag Pause, heute also wieder weiter.
Die ganze Nacht über hatte es geregnet. Es hatte sich auch merklich abgekühlt, und war bis in den Nachmittag hinein fast ausschließlich bedeckt.

Zuerst musste ich aber das Fahrrad wieder heile nach unten bekomnen. Nachdem das geschafft war, die unvermeidliche Verkehrsschlacht im morgendlichen Berufsverkehr.


Als das größte Hinderniss mit dem Stadtverkehr überwunden wurde, kam langsam Fahrt auf.

Gevatter Wind tat sein übriges. Er kam kaum von  Vorne, aber schob immerwieder schön von hinten an.

Inzwischen dürfte ich auch min. so viele serbische Dörfer wie ungarische Dörfer gesehen haben.
Was mir auffiel, dass es in den serbischen Dörfern viele Gewerbeleichen gibt. Eigens der Hofhund  ist noch da und schläft meistens am Tor.
Auch viele Häuser sind verfallen.
Es macht schon ein wenig depressiv.


Aufgrund der starken Regenfälle waren die unbefestigten Wege nicht oder nur schwerlich passierbar. Daher fuhr ich viele km auf den Schnellstraßen. Verkehr hielt sich doch aber in Grenzen.


Meine Polar bzw. das Ladekabel tun es nicht mehr so richtig. So dass ich nicht die ganze Strecke aufgezeichnet bekommen habe.
126 km sind es heute geworden.
Morgen werde ich wohl gänzlich auf die Uhr verzichten müssen. Akku bei 5 % und kein Laden möglich.

In Stara Palanka recht früh  angekommen, suchte ich nach meiner Unterkunft. Vorgebucht hatte ich nichts.
Direkt an der Fährstation das Restaurant war jetzt wirklich nicht einladend. Nächste Querstrasse auch nichts.
Ein Gefühl der Panik umschlich mich. Vielleicht war es das, was mich überrumpelte. Ruck Zuck hatte ich ein Zimmer inkl. Frühstück für 10 €. Nun, ich weiß wie so eine 20 € Unterkunft aussieht, da war ich auf 10 € Inkl. Frühstück gespannt

Das hielt nicht lange an. 5 min. vor der nächsten Fährabfahrt habe ich fluchtartig das Haus verlassen und rief irgendetwas von "Ferry "dem verdutzten Eigentümer zu.

Die Fähre habe ich bekommen und setzte auf der anderen Seite über. Ab hier ist die Donau wieder Grenzfluß (zwischen Serbien und Rumänien).


Meine Unterkunft fand ich in Srebrno Jezera.


Etwas vorgearbeitet für morgen. (Wahrscheinlich ohne Polar 800).

Gute Nacht.