Die Zeit zum Resümee ziehen kommt noch. Erst einmal den Tag reflektieren.
Recht zeitig bin ich in Negotin aufgebrochen, und der Radreiseführer versprach ein Kreislauf förderndes Auftaktprogramm.
Kurz nach Ortsausgang ging es wieder kräftig hoch. Inzwischen hat man sich daran, nein, nicht gewöhnt, damit abgefunden😎.
Als ich durch eines der Dörfer fuhr, fand ich unverhofft einen treuen Begleiter. Erst nach ca. 2 km und einer steilen Abfahrt, ließ er ab.
Ein paar freundliche Bulgaren wiesen mir schnell den Weg nach Vidin.
Ja, aber ich fahre die Route gemäß Reiseführer. In Donaunähe. Verständnislos sahen mir die Bulgaren nach. Wieso fährt einer freiwillig einen Umweg?
Auf das ständige auf und ab .... Genau, warum soll das hinter der Grenze aufhören.
So zog ich weiter und hatte Durst auf etwas Kaltes. Es war Sonntag, und hier war alles dicht. Außer Tankstellen. Bei einer Tankstelle kaufte ich dann eine Cola. Mit Kreditkarte, super, denn ich hatte noch nicht gewechselt. Nein sagte die junge Dame trotz deutlichem Mastercard Zeichen am Fenster. Nur Lev oder Euro. Wieviel fragte ich. 50 Cent. Sie nahm zum Glück Hartgeld, sonst hätte ich bestimmt einen schlechten Wechselkurs gehabt😊.
Ein paar Eindrücke.
In Vidin hatte ich kurzfristig auch ein Zimmer gebucht und lass das im gegenüberliegenden Calafat auf rumänischer Seite verfallen. In Calafat gibt es keine Restaurants und das Hotel ist laut Rezensionen auf dem Level des Etablissement von Stara Palanka, aus welchem ich ja geflüchtet bin.
Meine Unterkunft in Vidin.
Vidin Blick auf Calfat und Donau Richtung Osten.
Wie fährt es sich mit der rumänischen Bahn? Wie schlägt sich Stefan um 22.00 Uhr mit dem Rad auf den Schnellstraßen von Bukarest? Wird der Globetrotter flugfähig gemacht?
All das und evtl. noch mehr morgen Abend.
Schaut gerne wieder rein.
Bis dahin, Stefan












