Montag, 5. Juni 2017

Heute morgen beim Frühstück habe ich einen weiteren Einzelkämpfer getroffen. Deutscher, Rentner, und schon einige Zeit unterwegs. Ist an der Quelle gestartet. Bis zur Bulgarischen Grenze will er fahren. Dann lässt er es auf sich zukommen. Wir stimmen überein, das sehr wenig Donaujünger ab Budapest unterwegs sind. Ich selbst habe bisher auch nur 3 ältere Paare (2 aus der anderen Richtung) und einen weiteren Einzelfahrer gesehen.

Die heutige Strecke von Vukovar nach Novi Sad wird vom Radreiseführer als hügelig beschrieben. Zumindest für den kroatischen Teil trifft das sehr gut zu. Mit einigen Ausreißern nach oben 😓.

Wo wir gerade beim Thema sind. Habe ja gestern stolz von meinen 8% berichtet. Nun, wenn ich die heutigen 8%ter und die 6%ter dazu nehme, waren das gestern gefühlt eher 6%. Heute waren die 8%ter eher die Nr. wie der Hügel des Scheiterns gestern; sei es drum. Alle gemeistert. 😌

Um 11.09 Uhr, nach knappen 50 km, habe ich dann die Donau als Grenzfluss Kroatien zu Serbien überquert.

Die Straßenqualität. Also, Kroatien sehe ich hier klar vorne. Ob dann Ungarn oder Serbien? Muss man noch sehen.

Dammqualität. Tut sich nichts. Gibt gute und schlechte. Da sind D und AUT, besonders AUT schon eine andere Liga (auch wegen der häufig direkten Donaunähe).
Heute war die Donau fast ausschließlich nicht zu sehen. Damme gab es derer vieler in allen Ausführungen. Sand, Geröll ( mag ich gar nicht), Asphalt (mal mit, mal ohne Schlaglöcher) und Wiese. War aber hier ok.




Hatte noch direkt an der Donau 20 km vor Novi Sad eine Mittagspause eingelegt. Schön ein kaltes Getränk und dann die Frage nach dem Essen. Was es denn gibt. Antwort: Fisch. Ich Frage nach der Karte bzw. Tagesempfehlung. Antwort: alles gut. Ich bestelle dann einen frisch gegrillten Fisch. Der Kellner: nein. Fischsuppe. Ist Spezialität. Ok, dachte ich. Keine Widerrede. Also Fischsuppe. War aber echt lecker und gut gewürzt. Ob man nun die Nudeln in die Suppe ... oder auf dem extra Teller mit dem Fisch ... oder Fisch doch in der Suppe lassen ... Ach, egal.

Im 15.30 Uhr dann in Novi Sad. Dort habe ich
dann noch einmal kurz eine Einheit Bergfahren eingelegt und geübt, auf einer Schnellstraße mit dem Pkw/Lkw Verkehr mitzuschwimmen.

Naja, wie ich jetzt weiß, hat Novi Sad 3 Brücken, welche die Donauufer verbinden. Ich hätte nicht unbedingt ohne zu überlegen, die erste nehmen müssen.😎

Das Garmin Montana wäre vielleicht doch sinnvoll gewesen. Ist dem eigenen max. Gepäck zum Opfer gefallen 😤.

Nach einigem hin und her kam ich dann an mein Ziel.
Als ein Mensch, der für Gleichbetechtigung ist, habe ich heute 3 mal in Novi Sad, Frauen die Möglichkeit gegeben, mir den Weg zur Unterkunft zu weisen.
Eine Dame mittleren Alters gab offen zu, Sie weiß es nicht. Eine ältere Dame auf serbisch und mit Handzeichen, erst einmal weiter hinauf, dann links ... Dem gefolgt, ohne Ergebnis. Eine junge Frau. Englisch. Further up and then right handside. Wann rechts? You will see. Ok, dachte ich mir, und fuhr weiter hoch. War mir aber unsicher, ob der Orientierungsqualitäten der Damen.
So sprach ich einen Mann an. Er beteuerte nicht von hier zu sein, aber versuchte mit Google Maps (schlechte Verbindung, hatte ich vorher noch gecheckt). Sagte dann aber zielstrebig, muss unten sein, in der Nähe vom Hospital. Runter gefahren, und ... mehr Beweise zum Thema Orientierungsvermögen der Geschlechter... brechen wir hier lieber ab.🤔


Echt schick 🤥

Novi Sad ist aber ganz nett. Schöne Flaniermeile inkl. Sehen und gesehen werden, nette Cafes.

Zurück zum Sport:
Summa summarum kamen damit heute knappe 95 km zusammen.

Btw. Der 4 Tag bisher immer der kritische. KNIE!!! Toi Toi Toi. Noch alles gut😁

Bis die Tage. Morgen aus Belgrad.